%%%8 \phantomsection \label{B1.8} Sicher haben Sie erkannt, daß diese Sätze \marginpar[\raggedright\Huge{\textbf{8}}]{\textbf{\Huge{8}}}nicht in jedem Falle den objektiv bestehenden Sachverhalt zutreffend beschreiben. Doch betrachten wir zunächst den Satz \einrueckung{ \textit{Das Produkt von $3$ und $4$ ist $12$} } etwas genauer. Sein Inhalt läßt sich auch mit anderen Worten wiedergeben. Beispielsweise drücken die folgenden Sätze dasselbe aus : \einrueckung{ \textit{Das Ergebnis der Multiplikation der Zahl $3$ mit der Zahl $4$ ist die Zahl $12$} \textit{Wird $3$ mit $4$ multipliziert, so ergibt sich $12$} \textit{$3$ mal $4$ ist $12$} \textit{$3 \cdot 4=12$.} } Da man sich in jeder Wissenschaft in erster Linie für Sachverhalte interessiert, ist die sprachliche Einkleidung der Beschreibungen von Sachverhalten weniger wichtig - jedenfalls so lange, wie verschiedene sprachliche Formulierungen jeweils dasselbe ausdrücken, das heißt, gleichwertig sind. Wichtig sind die \textbf{durch die Sätze ausgedrückten Vorstellungen über Sachverhalte}. \begin{tikzpicture}[] %Vorfüllen sonst verrutscht es \draw [white](0,0) -- (5,0); % \node (A) at (8.25,0) {Dann}; \bglayer{% \draw [line width= 0.35mm, -Latex] (9,0) -- (11.75,0) node [right] {\hyperref[B1.9]{9}}; } \end{tikzpicture}