Margin neu, aber noch nicht optimal
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Band1/Band1.typ
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Band1/Band1.typ
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#set text(
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font: "Lato", //Serifenlose Schrift
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size: 9pt,
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size: 8.5pt,
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lang: "de", //Deutsche Spracheinstellungen
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)
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@@ -16,20 +16,26 @@
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paper: "a5"
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)
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#set par(
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justify: true, //Blocksatz
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leading: 0.55em,
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)
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// Einfach die Funktion aufrufen
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#deckblatt(titel: "MATHEMATIK", reihe1: "LEHRPROGRAMMBÜCHER", reihe2: "HOCHSCHULSTUDIUM", titel2: "Zum Sprachgebrauch in\nder Mathematik", logo: image("Band1_Titel.png", width: 80%), verlag: "Akademische Verlagsgesellschaft Geest & Portig K.-G. Leipzig", bandnr: "1")
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#counter(page).update(1)
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#pagebreak()
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#outline() //Inhaltsverzeichnis
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#pagebreak()
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#pagebreak()
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#set page(margin: 1.5cm)
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//Für die nachfolgenden Seiten neuer Rand
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#set page(margin: 2cm)
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#nonumber[= Vorwort des Herausgeber]
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Mit diesem Heft eröffnen wir die Reihe „Lehrprogrammbücher Hochschulstudium - Mathematik ", die die Akademische Verlagsgesellschaft Geest & Portig K.-G. dankenswerterweise in ihr Verlagsprogramm aufgenommen hat.
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@@ -76,6 +82,14 @@ Im Verlaufe der Durcharbeitung des Programms sollen Teile Ihres Schulwissens üb
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#pagebreak()
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//Ab hier Seitennummerierung
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#set page(
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footer: context {
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let seite = counter(page).display()
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align(center)[-- #seite --]
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}
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)
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#nonumber[= Hinweise für die Arbeit mit dem Lehrprogramm]
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Dieses Lehrprogramm unterscheidet sich in einigen Punkten wesentlich von Lehrbüchern. Rein äußerlich zeigt sich das bereits darin, daß der Stoff außerordentlich stark gegliedert ist. Er wird Ihnen in sogenannten Lehrschritten geboten. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, befinden sich auf jeder Seite mehrere solcher Lehrschritte, die durch Striche voneinander getrennt und durchgehend numeriert sind. Dabei ist es nicht so, daß diese Lehrschritte immer der Reihe nach durchzuarbeiten sind. Oft entscheiden Ihre eigenen Lernergebnisse, die in Aufgaben überprüft werden, über die Reihenfolge der von Ihnen zu bearbeitenden Lehrschritte.
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@@ -102,6 +116,129 @@ Und nun: Frisch ans Werk!
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#pagebreak()
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#let sn-base = sidenote
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#let snr(it) = sn-base(side: right, padding: 1em)[#set text(size: 28pt, font: "Tahoma"); #it]
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#let snl(it) = sn-base(side: left, padding: 0.75em)[#set text(size: 28pt, font: "Tahoma"); #it]
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//#let sidenote = sidenote.with(padding: 1em,side: right)
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Es #snr(1) ist kennzeichnend für die Mathematik, daß die Herleitung ihrer Ergebnisse stets so geschieht, daß aus relativ wenigen genau formulierten Voraussetzungen logisch einwandfrei - und daher unanfechtbar - Schlüsse gezogen werden. Zum Beispiel kann man alle Regeln für das Rechnen mit natürlichen Zahlen aus nur fünf Grundvoraussetzungen herleiten.
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#figure(
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[], // Leerer Inhalt
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kind: "punkt",
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supplement: none,
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numbering: "1"
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) <1>
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#v(-1em)
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Die für Nicht-Mathematiker vielleicht erstaunliche Tatsache, daß derart erhaltene Ergebnisse immer dann, wenn die gemachten Voraussetzungen in der Praxis erfüllt sind, auch die objektive Realität richtig beschreiben, resultiert letzten Endes daraus, daß das (logische) Denken des Menschen objektiv real vorhandene Zusammenhänge richtig widerspiegelt.
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Da solche allgemeinen Zusammenhänge in jedem Bereich der objektiven Realität bestehen und da die für die mathematischen Schlüsse aufzustellenden Voraussetzungen allgemein formuliert werden - und daher in den verschiedensten Situationen erfüllt sein können - ist die Mathematik in sehr vielen Wissenschaften mit Erfolg anwendbar. Beispiele bieten etwa die Physik, die Technik, die Ökonomie, die Chemie, aber auch die Soziologie, die Medizin und gewisse Bereiche der Sprachwissenschaften. Mit dem weiteren wissenschaftlich-technischen Fortschritt werden ständig neue Anwendungsmöglichkeiten für die Mathematik erschlossen.
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#v(5mm)
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#align(right)[#pfeil_mit_x(ref(<2>))]
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#hrule
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#figure(
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[], // Leerer Inhalt
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kind: "punkt",
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supplement: none,
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numbering: "1"
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) <2> #v(-1em)
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Wegen der #snr(2) genannten Art der Herleitung mathematischer Ergebnisse ist eine der Hauptforderungen an mathematische Überlegungen und deren Darstellung diejenige nach *Exaktheit* und *Klarheit*. Denn bei deren Nichterfüllung besteht die Gefahr, daß sich kleine oder kleinste Ungenauigkeiten schließlich zu großen Fehlern ausweiten.
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Die Forderung nach Exaktheit und Klarheit darf sich aber nicht nur auf die Aufeinanderfolge logischer Schlüsse beziehen. Sehr wichtig ist auch, daß völlige Klarheit über die verwendeten mathematischen Begriffe und Redewendungen besteht. Diese Forderungen bewahren die Mathematiker davor, sich gegenseitig mißzuverstehen und dadurch evtl. in unfruchtbaren Meinungsstreit zu verfallen.
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Wir wollen in diesem Programm keine speziellen mathematischen Begriffe einführen, sondern unsere Aufmerksamkeit gewissen (logischen) Begriffen widmen, die in der Sprache der Mathematik ständig benutzt werden und deren genaues Verständnis daher für die Beschäftigung mit der Mathematik unerläßlich ist. Außerdem wollen wir einige der Mathematik eigentümliche Ausdrucksweisen kennenlernen.
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#v(5mm)
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#align(right)[#pfeil_mit_x(ref(<3>))]
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#pagebreak()
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#figure(
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[], // Leerer Inhalt
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kind: "punkt",
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supplement: none,
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numbering: "1"
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) <3> #v(-1em)
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Leider #snl(3) ist es nicht so, daß jeder, der sich in der Umgangssprache einigermaßen gut auszudrücken vermag, sich auch _exakt_ auszudrücken weiß. Denn die Umgangssprache mit ihren Mehrdeutigkeiten und Bedeutungsschattierungen vieler Wörter und Sätze ist nicht immer ein gutes Werkzeug für genaue und klare Formulierungen.
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Aus solchen Gründen ist der Mathematiker in seiner Ausdrucksweise zu mehr oder weniger starken Abweichungen von der Umgangssprache genötigt, wobei er mitunter um des genauen Ausdrucks willen auf stilistische Schönheit verzichten muß. Auch haben sich im Laufe der Zeit gewisse Formulierungen herausgebildet, deren Sinn jeder Mathematiker genauestens kennt und durch deren Verwendung sprachliche Mißverständnisse vermieden werden.
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Umgangssprachliche Erscheinungen, die sich aus der gefühlsmäßigen Färbung gewisser Wörter, der Satzmelodie der Sprache und aus dem allgemeinen Textzusammenhang ergeben, liegen außerhalb unserer Betrachtungen.
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#v(3cm)
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#align(right)[#pfeil_mit_x(ref(<5>))]
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#hrule
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#v(1cm)
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#snl(4)
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#v(1cm)
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#figure(
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[], // Leerer Inhalt
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kind: "punkt",
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supplement: none,
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numbering: "1"
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) <4> #v(-1em)
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Richtige Antwort: $d$ und $e$;
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#einruecken(2cm)[
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denn $2$ ist eine gerade Primzahl, und Adam Ries (1492-1559) und Goethe (1749-1832) waren keinesfalls Zeitgenossen; die Sätze $a$, $b$, $c$ dagegen sind zutreffende Beschreibungen der betreffenden Sachverhalte.]
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#pagebreak()
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#figure(
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[], // Leerer Inhalt
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kind: "punkt",
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supplement: none,
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numbering: "1"
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) <5> #v(-1em)
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#hrule
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#figure(
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[], // Leerer Inhalt
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kind: "punkt",
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supplement: none,
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numbering: "1"
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) <6> #v(-1em)
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#pagebreak()
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#figure(
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[], // Leerer Inhalt
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kind: "punkt",
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supplement: none,
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numbering: "1"
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) <7> #v(-1em)
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#figure(
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[], // Leerer Inhalt
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kind: "punkt",
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supplement: none,
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numbering: "1"
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) <8> #v(-1em)
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#hrule
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#figure(
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[], // Leerer Inhalt
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kind: "punkt",
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||||
supplement: none,
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numbering: "1"
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) <9> #v(-1em)
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#pagebreak()
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= Methods
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== Setup
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#lorem(10)
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@@ -1,5 +1,6 @@
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#import "@preview/cetz:0.3.3" //Grafiken
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#import "@preview/marge:0.1.0": sidenote
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#let pfeil_mit_xy(x,y) = {
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@@ -86,10 +87,7 @@
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body
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}
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#set par(
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justify: true, //Blocksatz
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leading: 0.52em,
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)
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#show heading.where(level: 1): it => {
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@@ -105,4 +103,9 @@
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#set heading(numbering: "1.")
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#let einruecken(abstand, inhalt) = pad(left: abstand, inhalt)
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#let einruecken(abstand, inhalt) = pad(left: abstand, inhalt)
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#let hrule = {box}(line(length: 100%, stroke: 3pt))
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//#(line(length: 100%, stroke: 3pt))
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Reference in New Issue
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